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Wetterkapriolen beeinträchtigen Naturstoffschuhe

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Leinenschuhe, Baumwollslipper und Espadrilles haben es bisher in diesem Sommer sehr schwer. Das eher feuchte und kühle Wetter greift die natürlichen Stoffe über den Straßenschmutz an. Feuchter Staub und Dreckspritzer setzen sich auf den Schuhen fest und machen ein Reinigen unausweichlich. Das ist aber bei diesen Schuhen leichter gesagt als getan.

Schuhcreme, feuchte Lappen und eine klassische Schuhbürste helfen kaum weiter, wenn zum Beispiel Leinenschuhe gereinigt werden sollen. Zu starkes Schrubben beeinträchtigt sogar das Gewebe und kann für leichte Risse sorgen. Also müssen sie eigentlich in die Waschmaschine. Das wiederum vertragen die meisten Schuhe aus Textil auch nicht besonders gut. Besonders Naturgewebesohlen sind anschließend meistens schlicht unbrauchbar.

So lässt sich dennoch der Schmutz entfernen: Getrockneter Dreck wird vorsichtig mit einer weichen Schweinehaarbürste ausgebürstet. Hat sich die Verschmutzung etwas hartnäckiger im Gewebe festgesetzt, muss aber mit Feuchtigkeit nachgearbeitet werden. Eine Seifenlauge kann vorsichtig eingerieben werden und löst den Schmutz. Bei robusten Sohlen lassen sich die „Dreckbotten“ auch in Seifenwasser einlegen. Die Schmutzstellen können nach einiger Zeit vorsichtig ausgebürstet werden oder es reicht sogar ein Tuch, um sie abzuwischen.

Espadrilles und Schuhe mit ähnlichen Sohlen müssen dagegen vorsichtiger gereinigt werden, denn diese Naturstoffschuhe haben eine empfindliche Sohle, die sich unter Wassereinfluss ggf. auflöst. Hier ist vorsichtige Handarbeit angesagt.

Noch besser ist es, den Dreck erst gar nicht in das Textil der Naturstoffschuhe eindringen zu lassen. Dazu reicht ein einfaches Imprägnierspray aus. Das wird einfach auf die Schuhe gesprüht und verhindert das Festsetzen von Wasser und Schmutz im feinen Gewebe.