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Sicherheitsschuhe – Stahlkappen für die Zehen

Arbeitsschuhe für Sie und Ihn

Es gibt verschiedene Berufe oder Aktivitäten, die besondere Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen erfordern. Das gilt auch für das Schuhwerk. Wie schnell kann ein Handwerker in einen Nagel treten, wie leicht kann einem Maurer ein Ziegelstein auf den Fuß fallen. Selbst Köche sind vor herabfallenden Messern nicht gefeit und Feuerwehrleute müssen gut gegen Hitze geschützt sein. Deshalb gibt es für besonders gefährdete Berufsgruppen beziehungsweise besonders gefährliche Arbeiten Sicherheitsschuhe.

In aller Regel kennt die Öffentlichkeit den Sicherheitsschuh als „die mit der Stahlkappe“. Das ist prinzipiell auch richtig, aber nur ein kleiner Teil der besonderen Verarbeitung. Es existieren eine ganze Reihe von Normen, die Sicherheitsschuhe erfüllen müssen – je nachdem, welche Anforderungen an sie gestellt werden. Das reicht von der genannten Stahlkappe, die die Zehen vor Quetschungen schützen soll, bis hin zum wasserundurchlässigen Material oder zur durchtrittssicheren Sohle. Manche schützen vor Kälte oder Hitze, manche sind in der einfachsten Ausführung einfach nur rutschfest. Alle haben aber eins gemeinsam: Sie sind Bestandteil der Unfallverhütung.

Sicherheitsschuhe sind aber nicht nur zweckmäßig, sondern sehen inzwischen auch ganz annehmbar aus. Je nach Aufgabe sind es Halbschuhe oder Stiefel. Das Material ist stark von der Aufgabe abhängig, aber meistens bestehen die Arbeitsschuhe aus Leder mit einer Gummisohle. Farblich herrscht Schwarz vor. Optisch erinnern die schöneren Modelle an Springerstiefel oder ähnliches Schuhwerk. Kein Wunder, sind sie doch Vorläufer der beliebten DocMartens-Stiefel. Aktuelle Sicherheitsschuhe sind kaum noch von normalen zu unterscheiden und bestechen durch eine einfache Ausführung und einem Innenleben, das auch bei gefährlichen Arbeiten für Sicherheit sorgt.