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Schuhkonsum – 200 Euro pro Haushalt

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Ein deutscher Haushalt gibt durchschnittlich über 200 Euro im Jahr für Schuhe aus. Mehr als die Hälfte davon für Damenschuhe und nur etwa 15 Prozent für Kinderschuhe. Zu diesen Zahlen kommt das Statistische Bundesamt, das regelmäßig Statistiken auch über das Thema Schuhe erhebt. Der größte Teil der Ausgaben ballt sich übrigens in den Frühjahrsmonaten März bis Mai. Etwa ein Drittel der Schuhe werden in dieser Zeit gekauft.

Eine vierköpfige Familie langt mit etwa 450 Euro ordentlich hin, um sich mit Schuhen auszurüsten. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Kinder wachsen und hier immer wieder für neues Schuhwerk gesorgt werden muss. Alleinstehende Männer dagegen geben mit nur knapp 90 Euro unterdurchschnittlich viel für Schuhe aus. Das zur Verfügung stehende Einkommen spielt beim Schuhkauf eine besondere Rolle. Wer viel zur Verfügung hat, gibt deutlich mehr Geld für Schuhe aus. Das können teurere oder einfach mehr Modelle sein.

Die Schuhe stammen immer seltener aus deutscher Produktion. Zwar beläuft sich der Wert der hierzulande hergestellten Schuhe auf rund 750 Millionen Euro, aber dieser Wert ist bereits seit Jahren rückläufig, was insbesondere bei Damenschuhen deutlich sichtbar ist.

Stark ansteigend ist dagegen der Import von Schuhen aus Fernost. Allein China und Vietnam erreichen bei dem eingeführten Modellen einen Anteil von etwa 60 Prozent. Der als modisch und elegant beliebte Schuh aus Italien hat aber immerhin noch einen Marktanteil von knapp zehn Prozent. Insgesamt werden jedes Jahr weit über 400 Millionen Paar Schuhe in die Bundesrepublik eingeführt und hier gehandelt.