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Schuhgrößen – Länge gleich Größe?

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Möchte man Schuhe kaufen, greift man zur passenden Größe. Manchmal muss man dabei um eine, mitunter auch zwei Größen nach oben oder unten korrigieren. Jeder Schuh hat einen besonderen Schnitt und so fallen die verschiedenen Schuhgrößen mal kleiner und mal größer aus. Doch wie misst man eigentlich seine Schuhgröße?

Die Fußlänge allein gibt noch keinen konkreten Hinweis auf die benötigte Schuhgröße. Grundlage für die Bemessung der Größe ist zwar die Fußlänge, doch das ist nur ein Richtwert. Hinzu kommt zum Beispiel noch die sogenannte Zugabe von je nach Schuhform und Absatzhöhe ca. 1,5 Zentimetern. Diese wird benötigt, weil der Fuß beim Aufsetzen leicht nach vorne rutscht. Außerdem wird noch etwas aufaddiert, wenn die Schuhe zum Beispiel vorne sehr schmal zulaufen und so die Fußbreite nicht mehr aufnehmen könnten.

Zwar lässt sich sagen, dass man bei einer Fußlänge von etwa 28,5 Zentimeter Schuhgröße 40 hat und jeweils etwa 0,7 Zentimeter eine Größe ausmachen. Aber das ergibt keine verlässliche Angabe, denn auch die Füße haben keine Standardform. Besonders die individuelle Fußbreite hat Einfluss darauf, ob man die Schuhe vielleicht eine Nummer größer oder kleiner benötigt. Ein gut sitzender Schuh muss den Fuß an den Zehenballen gut halten, ohne ihn einzuengen.

Das Tragen zu kleiner oder großer, zu weiter oder zu enger Schuhe kann Probleme verursachen. Im Extremfall können die Füße sogar Schaden nehmen. Zu kurze Slipper oder Sandalen lassen Hammerzehen wachsen, zu spitze und kurze Schuhe können Schiefzehen verursachen. Bei aller Mathematik hilft also nur eins: Schuhe anprobieren!