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Schnürsenkel – auch eine Modefrage

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Schnürsenkel sind eigentlich etwas Banales. Man hat sie eben und sie halten die Schuhe gut zusammen. Man kann sie etwas lockerer oder fester und vor allem in verschiedenen Arten wie überkreuz oder parallel binden. Doch was passiert, wenn der zum Schuh gehörende Senkel reißt? Dann muss Ersatz her, was sich aber aufgrund der Fülle der im Handel befindlichen Schnürsenkelarten als manchmal gar nicht so einfach herausstellt.

Einst waren es Lederbänder, heute sind es Kunststoffsenkel oder gedrehte Baumwollbänder. Aber auch andere Materialien wie Gummi werden für Schnürsenkel verwendet. Der eigentliche Senkel muss einiges aushalten, weshalb bei fast allen dieser Materialien die Bestandteile der Schnur in sich gedreht sind, um eine möglichst große Belastung unbeschadet zu überstehen. An beiden Enden des Bandes sind die Senkel zu einer sogenannten „Nadel“ geformt, um das problemlose Einfädeln in die Schnürlöcher zu ermöglichen und einem Zerfasern der Enden vorzubeugen.

Mehr noch als die Frage des Materials werden aber Form und Farbe zum Thema, wenn der Schnürsenkel zum Schuh modisch passen soll. Ein roter Gummisenkel an einem edlen Abendschuh passt einfach nicht. Also muss man für seinen Schuh den richtigen Senkel finden: breit oder rund, gewachst oder nicht, fein oder grob gedreht, gewebt oder geflochten, mehrfarbig oder einfarbig … Dabei sind vor allem Farbe und Länge von größter Bedeutung. Die wichtigste Regel: Für schwarze Leder- oder Lackschuhe benutzt man schwarze Senkel, für braune Schuhe im Ton etwas dunklere. Wer sich unsicher ist, gleicht die Farbe einfach mit den alten Schnürsenkeln ab.