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Moonboots – trendy Schneeschuhe

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Wer hätte das gedacht? Der diesjährige Schnee hat einem Stiefel zum Comeback verholfen, der bereits seit 40 Jahren immer mal wieder auf der modischen Bildfläche auftaucht und verschwindet. Diesen Winter ist er in Deutschland mal wieder ganz groß: der Moonboot.

Moonboots haben ihren Namen von den Apollo-Astronauten, die den Mond betraten. Ihren Stiefeln ist das Design des Italieners Giancarlo Zanetta von 1970 nachempfunden. Seitdem haben sich viele Hersteller bemüht, ähnliche Formen auf den Markt zu bringen. Mal bunt, mal aus Lack, mal mit Fell, mal schmal – es gab und gibt viele Varianten des Originals. Echte Moonboots sehen optisch eher klobig aus und sind mit molligem Fell oder Schaum beziehungsweise Watte gefüttert. Außen hält ein fester Kunststoff Kälte und vor allem Nässe ab. Das Material ist dick und gesteppt, sodass der Schuh auch für große Kälte bis zu extremen Minusgraden von unter -30 Grad geeignet ist. Die Sohle ist aus angeschweißtem profilierten Gummi oder Kunststoff und verhindert ein Ausrutschen auf Schnee und Eis.

Moonboots sind trotz ihrer eher schwerfälligen Optik leichte Stiefel. Sie tragen sich bequem und bieten den Füssen ein angenehmes und warmes Gefühl. Die Originale haben Mehrfachgrößen, in die Füße in jeweils etwa drei verschiedenen Größen passen. Das wird dadurch ermöglicht, dass der Stiefelschaft eng am Unterschenkel liegt und sich mit passender Schnürung oder Klettverschluss fest anschmiegt.

Moonboots sind wie geschaffen für einen Winter mit viel Schnee. Ihre Optik lässt sie zum perfekten Schneestiefel werden, der eigenwillig und wiedererkennbar und vor allem diesen Winter angesagt ist.