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Missglückte heimliche Umtauschaktion

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Einen Umtausch der besonderen Art versuchte eine 19-Jährige in Hagen. Sie wollte gekaufte Schuhe gegen ein Paar eintauschen, das eine Nummer kleiner ist. Sie ging allerdings nicht den normalen Weg über die Schuhverkäufer, sondern machte das heimlich. Am Ausgang des Geschäfts meldete dann ein Sicherheitsetikett Alarm. Die junge Frau wurde als mutmaßliche Diebin festgehalten und die Polizei verständigt.

Die 19-Jährige wollte aber gar nichts stehlen. Hintergrund sind Halbstiefel, die sie von ihrer Mutter geschenkt bekommen hatte. Leider waren die Stiefel zu groß und der Kassenbon weggeworfen. Um Ärger und lange Diskussionen mit dem Personal zu vermeiden, versuchte sie, die Stiefel heimlich gegen kleinere auszutauschen. Das missglückte und nach Aussage der Polizei in Hagen muss sie nun mit einer Anzeige rechnen.

Kunden müssen aber grundsätzlich keine Angst vor einem Umtausch haben. Wenn der Kassenbon fehlt, ist ein Umtausch zwar komplizierter, aber die meisten Schuhgeschäfte wickeln diesen aus Kulanz problemlos ab. Voraussetzung ist, dass die Schuhe oder Stiefel keine Verschmutzungen oder Beschädigungen aufweisen. Grundsätzlich gilt dabei sogar das Rückgaberecht. Auch eine Gewährleistung kann als Grundlage eines Umtauschs dienen.

Unabhängig davon gibt es aber noch eine Variante: Wer Schuhe in einem Online-Shop kauft, vermeidet solche Probleme. Denn hier gilt: Online aussuchen, nach Hause schicken lassen, in aller Ruhe anprobieren. Wenn dann die Schuhe nicht passen oder einfach nicht gefallen, können sie problemlos zurückgeschickt werden. Dafür kann man sich ein anderes Paar schicken lassen oder das Geld zurückbekommen. Die Portokosten sind bei den meisten Online-Shops inklusive, sodass keine zusätzlichen Kosten entstehen.