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Kinderfüße – regelmäßiges Messen nicht vergessen

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Das Deutsche Schuhinstitut hat vor Kurzem über 20.000 Kinderfüße in Deutschland und der Schweiz vermessen. Das Ergebnis ist fast schon schockierend: Kinder tragen häufig zu große Schuhe. In einigen Fällen konnte bei der Vermessung sogar festgestellt werden, dass die Schuhe bis zu vier Nummern zu groß waren. Das widerspricht völlig dem, was orthopädisch sinnvoll ist. Nicht nur bei zu engen Schuhen drohen Zehenfehlstellungen, Entzündungen am Nagelbett oder Fehlstellungen des Skeletts. Das betrifft auch Schuhe, die zu groß sind.

Die Kinderfüße stehen mitten im Wachstum und reagieren sehr empfindlich auf falsche Schuhgrößen. Das ist besonders problematisch, wenn Kinder zu große oder zu kleine Schuhe tragen. Kinderfüße wachsen im Jahr nach Angaben von Manfred Junkert, Geschäftsführer des Deutschen Schuhinstituts, bis zu drei Größen. Ein regelmäßiges Messen der Füße sei deshalb nicht nur beim Schuhkauf, sondern etwa alle drei Monate auch zwischendurch angebracht.

Ein weiteres Ergebnis der Vermessung ist, dass Kinderfüße breiter werden. Deshalb sei nach Auffassung des Deutschen Schuhinstituts sehr zu empfehlen, sogenannte WMS-Schuhe zu kaufen. WMS steht für Weitenmaß-System. Dahinter verbergen sich nicht nur drei gut auf den typischen Fuß abgestimmte Breiten, sondern auch ein besonders hoher Qualitätsstandard. Neben der guten und weiten Passform müssen diese Kinderschuhe schadstofffrei und hochwertig verarbeitet werden und bei den Materialien hohe Standards erfüllen. WMS ist außerdem ein Maß, mit dem für jedes Kind ein perfekt sitzender Schuh gefunden werden kann. WMS-Schuhe sind auch in guten Online-Shops erhältlich. Diese können zuhause in aller Ruhe ausprobiert und bei Nichtgefallen zurückgesendet werden.