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In Freibädern lauert der Fußpilz

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Der Sommer ist Hochsaison für Badevergnügen. Zu Tausenden stürmen bei Sonnenschein die Menschen zu Badeseen, in Freibäder oder Wassersparks, um der Hitze durch das kühle Nass ein Schnippchen zu schlagen. Immer mit dabei ist eine Gefahr. Denn dort, wo viele Menschen barfuß laufen, lauert der Fußpilz.

Fußpilz ist eine zunächst unscheinbare und schmerzfreie Erkrankung. Dennoch muss sie behandelt und auskuriert werden, denn nach und nach beginnen die Füße zu jucken, sich Haut zu lösen und Bläschen zu bilden. Wenn es ganz arg kommt, greift der Fußpilz auf die Nägel über und wird zu einem hartnäckigen Nagelpilz.

Gemeinschaftsduschen, Laufwege oder auch nur Startblöcke oder Treppen zu Rutschen oder Sprungbrettern können beispielsweise Fußpilzspuren aufweisen. Wärme und Feuchtigkeit sind zwei äußere Umstände, die die Entwicklung von Fußpilz fördern. Wer ganz sicher gehen möchte, trägt Badelatschen oder vergleichbare Schuhe wie Flip-Flops. Doch mit denen würde niemand auf ein Sprungbrett klettern oder vom Beckenrand springen. Daher ist es wichtig, die Füße gut zu reinigen und nach einem Freibadbesuch möglichst auch zu desinfizieren. Entsprechende Sprays gibt es in Drogerien und Apotheken.

Doch auch die richtige Fußpflege kann helfen, eine Infektion mit Fußpilz zu verhindern. Die Füße sollten zum Beispiel gerade im Sommer intensiv abgetrocknet werden. Das gilt ganz besonders für die Zehen-Zwischenräume und die Fußsohlen. Außerdem bieten statt geschlossener warmer Schuhe offene Sandalen (ohne Socken!) eine bessere Luftzirkulation und dem Fußpilz wird das Leben schwer gemacht.

Wer sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und offener, leichter Schuhe einen dauerhaften Fußpilz einfängt, sollte damit zum Arzt gehen. Dieser kann mit einfachen Mitteln den Fußpilz behandeln. Die Bekämpfung des Pilzes ist die Voraussetzung, um im restlichen Sommer dann mit gepflegten, gesunden Füßen glänzen zu können.