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Der Absatz – Inbegriff der Schuhmode

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Die meisten Schuhe haben einen Absatz. Modelle wie Sportschuhe, Sneaker und Mokassins mal ausgenommen. Bei den Männern sind es zwei bis drei Zentimeter, die der Absatz die Ferse erhöht. Modisch ist das bei Herrenschuhen aber recht unbedeutend. Ganz anders sieht das bei Damenschuhen aus. Hier wird aus dem Absatz eine ganze Modekultur. Kaum ein Schuhdesigner, der sich noch nicht an extremen, extravaganten oder verzierten Absätzen probiert hätte. Für den Absatz gilt: Auf diesem Stück Schuh ruhen Fantasien, Sex-Appeal, Größe und Eleganz gleichermaßen. Der Absatz ist Inbegriff der Schuhmode und Liebling aller Frauen.

Die Geschichte des Absatzes geht mindestens bis ins späte Mittelalter zurück. Katharina von Medici wird zugeschrieben, Absatzschuhe mit an den Pariser Hof gebracht zu haben, um bei einer Festivität etwas größer zu wirken. Ihre Erscheinung soll bei Hofe einen wahren Run auf Absatzschuhe ausgelöst haben. Spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Absatz als wesentlicher Bestandteil für die Damenschuhe immer populärer und ist seitdem Mittelpunkt vieler Schuhmodelle.

Die Formen, Materialien und Verzierungen des Absatzes haben in den letzten Jahrzehnten alles gezeigt, was denkbarer oder auch undenkbar ist. Eins gilt besonders für den hohen Absatz von acht bis 15 Zentimetern: Die Frau muss darauf sehr bewusst laufen. Po rein, Brust raus, Schultern gerade – eine Frau auf hohen Absätzen nimmt automatisch Haltung an, da sich ihr Körperschwerpunkt verändert. Das ist aber nicht alles. Hohe Absätze lassen die Frauen elegant, selbstbewusst, weiblich und verführerisch zugleich wirken. Folge: Manchem/r kann der Absatz nicht hoch genug sein.