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Cameron: Schuhe ohne Socken

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Ausgerechnet einem britischen Premierminister musste das passieren: Schlechter Stil. Und das, wo doch die europäischen Nachbarn von der Insel so auf Manieren und Etikette achten. Regierungschef David Cameron wurde von Paparazzi erwischt, als er Schuhe ohne Socken trug.

Eigentlich machte der Premier gerade Urlaub in der Toskana und ließ sich dabei scheinbar etwas gehen. Denn zu blauem Hemd, schwarzer Anzugshose und schwarzen Schuhen trug er keine Socken. Die britische Presse reagiert mit einer Mischung aus amüsiertem Lästern und pikiertem Meckern. Denn klar ist: Die Kleiderregel hat Cameron damit gewaltig verletzt. Das ungeschriebene Gesetz lautet: Feste Schuhe trägt man nur mit Socken, Sandalen immer ohne. Dazwischen liegt eine Grauzone, die es beispielsweise erlaubt, Sneaker (oder Sportschuhe generell) im Sommer ohne Strümpfe zu tragen. Wer allerdings eine Anzughose mit schwarzen Schuhen trägt, steht zu Recht in der Kritik.

Es bleibt zu hoffen, dass David Cameron sich keine Fußkrankheit geholt hat. Denn in solchen Schuhen schwitzen die Füße ohne Socken schneller. Das gilt vor allem bei gutem Wetter, wie es in der Toskana zu dieser Jahreszeit üblich ist. Die Feuchtigkeit sammelt sich im Schuh und zwischen den Zehen. Werden die Füße nicht ausreichend gepflegt, können sich leicht Bakterien zwischen den Zehen festsetzen und zu unangenehmen Hautproblemen führen.

Die schwarzen Schuhe von Premierminister Cameron waren schlichte schwarze Slipper. Die liegen ebenfalls in der Grauzone, aber am sehr dunkelgrauen Rand. Als Regierungschef darf er sich im Urlaub sicherlich an den Füßen etwas luftiger bekleidet zeigen, aber so war es ein Fehlgriff.