Im Sommer, wenn es richtig heiß ist, wünschen sich die Menschen luftige Schuhe, in denen sie nicht schwitzen. Wer es sich beruflich erlauben kann, trägt dann sogenannte Zehentrenner. Das sind Schuhe, die fast nur aus Sohle und wenig Riemen bestehen, die vorne so zusammenlaufen, dass sie zwischen großen Zeh und den restlichen Zehen enden. Von dieser eigenwilligen Befestigung der Riemen am Vorderschuh kommt der Name Zehentrenner. Eine bekannte Form der Zehentrenner sind die Flip Flops.
Obwohl die Zehentrenner als Schuh eher ein Schühchen sind, da sie aus weniger Material als zum Beispiel Sandalen bestehen, machen sie ’was her. Denn die Riemchen, die von den Zehen über den Vorderfuß laufen, sich um die Seiten winden und zum Teil hinten einen Schlingenverschluss bilden, setzen Akzente. Sie sind es, die den Unterschied zwischen Zehentrennern und Zehentrennern machen. Die Farben sind sommerlich bunt, das Material Leder oder hautfreundlicher Kunststoff. Das Besondere an den Zehentrennern ist aber, dass auf diesem, kaum wahrnehmbaren Material modisch Zeichen gesetzt werden. Strass, Blumen, Nieten, Metalic-Effekte, Rüschen oder kleine Schnallen bringen das kleine bisschen Riemchen richtig zur Geltung. Die Möglichkeiten scheinen hier unendlich zu sein. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Riemen breit und seitlich am Fuß befestigt sind oder ob sie dünn und um die Ferse laufen. Die Zehentrenner gewinnen durch die kleinen Akzente auf den Riemen modische Ausstrahlung.
