Slingpumps

Warum Slingpumps eigentlich Slingpumps heißen, wird wahrscheinlich ein ewiges Rätsel bleiben. Denn wenn man es genau nimmt, sind sie gar keine Pumps. Pumps zeichnen sich nämlich durch einen weiten Ausschnitt und einem (durchaus auch höheren) Absatz aus, sind aber sowohl vorne an der Fußspitze als auch an der Ferse geschlossen. Und eben das sind Slingpumps nicht.


Dennoch haben Slingpumps sehr viel Gemeinsamkeiten mit den klassischen Pumps. Nur zwei wichtige Details unterscheiden sich. Zum einen gibt es viele Abwandlungen, die an der Schuhspitze die Zehen zeigen – typisch für Peeptoes. Zum anderen sind diese Schuhe hinten nicht ganz geschlossen. Stattdessen läuft der Schaft in einem Riemen aus, das sich um die Ferse windet und dem Fuß im Schuh Halt bietet.

Das Besondere am Slingpump ist eben dieser Riemen. Und genau der bietet eine Menge Möglichkeiten. Manchmal ist er durchgehend, häufig aber nicht. Dann hat ein Designer diesen Riemen mit einer Schnalle veredelt, die einen Verschluss beinhaltet. Hier sind den modischen Spielereien kaum Grenzen gesetzt. Farbe, Form und Material der Schnalle bieten viele Variationen, um das Riemchen des Pumps zu verzieren und damit den gesamten Damenschuh durch Kleinigkeiten optisch aufzuwerten.

Eins haben Slingpumps mit Pumps gemein: Sie haben Absatz. Nicht umsonst sind auch Stilettos bzw. Stöckelschuhe Pumps. Wie bei Pumps ist der Absatz bei Slingpumps meistens schmal und hoch. Er passt sich dabei dem Schnitt des Schuhs an und erhebt die Dame um einige Zentimeter. Das wirkt sehr weiblich und zumindest für Männer reizvoll.

Slingpumps sind ideale Damenschuhe für fast jeden Anlass. Sie wirken bei passender Farbe optisch „fein“ genug, um als Abendschuh durchzugehen und sind dennoch genauso zu Jeans oder einem lässigen Kleid tragbar. Diese Vielseitigkeit der Slingpumps macht sie bei Frauen sehr beliebt. Ebenso ist die Vielfalt aber groß: Slingpumps gibt es in vielen Formen, Farben und für alle Gelegenheiten.