Ballerinas

Wenn es so etwas wie Lieblingsschuhe unter den vielen Lieblingsschuhen der Damen gibt, dann sind das mit Sicherheit Ballerinas. Denn sie verbinden wie kaum eine zweite Schuhart weibliche Eleganz mit einem bequemen Tragekomfort. Erfunden hat diese Schuhe Salvatore Capezio. Allerdings sind sie erst durch den wohl bedeutendsten Schuhdesigner der Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt und berühmt geworden: Salvatore Ferragamo. Er war es, der die Ballerinas zum modischen Hit der 1950er-Jahre werden ließ, als er für Filmstar Audrey Hepburn Ballerinas nach Maß anfertigte. Weder Hepburn noch die vielen Frauen, die ihrer Mode nacheiferten, wollten die Ballerinas seitdem missen.


Ballerinas, eigentlich heißen sie korrekt Ballerinen, sind flache Schuhe, in die die Frauen hineinschlüpfen. Ihr Namen stammt von leichten Ballettschuhen, die ähnlich geformt sind. Das Material hält die Ferse im Schuh, verläuft an den Seiten als Stütze und bedeckt vorne je nach Ausschnitt nur die Zehen oder den Vorderfuß bis zur Mitte des Fußrückens. Dieser offene Schnitt sorgt für ein angenehmes Fußklima und wegen des meistens dünnen Materials für ein geringes Gewicht. Ballerinas sind so etwas wie die Leichtigkeit des Schuhtragens. Und sie sind bequem. Ganz besonders ist dies der meist dünnen Sohle zu verdanken, die ganz flach ist. Diese Sohle der Ballerina steht damit im krassen Gegensatz zu den ebenfalls äußerst weiblichen High Heels, auf denen Frauen gerne, aber teilweise nur mit Anstrengung balancieren. Ballerinas bieten ein viel angenehmeres Tragegefühl.

Die Schuhe sind besonders im Sommer sehr beliebt bei den Frauen. Aber nicht nur dann setzten sie zu 7/8-Hosen, Caprihosen, weit geschnittenen längeren Röcken und zu Jeans Akzente. Denn mit Ballerinas schaffen es die Frauen fast immer, zugleich elegant angezogen zu wirken und dennoch einen Hauch Leichtigkeit und Mädchenhaftigkeit zu versprühen. Hinzu kommt, dass Ballerinas nie out sind, was nicht zuletzt ihrer immensen modischen Vielfalt zu verdanken ist.