Donnerstag, 28. Februar 2013

Schuhe: Hersteller und Shops legen gute Zahlen vor



Namhaften Marken und Shops geht es offensichtlich trotz eines schwierigen Marktumfeldes und eines mäßigen Winters gut. In den letzten Wochen legten einige Schuhhersteller und Online-Shops bzw. Handelsketten ihre Umsatzzahlen vor. Diese legt den Schluss nahe: Der Branche geht es gut – zumindest einem Teil davon. Deichmann, Ara, Lloyd, Zalando – Großen Unternehmen weisen positive Entwicklungen aus.

Der Jubilar (100 Jahre in 2013) Deichmann zum Beispiel konnte in 2012 beispielsweise den Absatz auf ca. 165 Millionen Paar Schuhe steigern. Das ist ein deutliches Plus zum Vorjahresergebnis. Die Umsatzzahlen kletterten dabei auf 4,5 Milliarden Euro. Das spült Geld in die Kasse, mit dem die Konzernleitung das Filialnetz ausbauen möchte.

Ähnlich gut steht es um die Ara-Gruppe. Mit einem kleinen Plus steigerte das Unternehmen in 2012 den Umsatz auf eine Summe von über 570 Millionen Euro. Im Bereich Schuhe konnten knapp sieben Millionen Paar im Handel platziert werden. Der Ausblick für die Ara-Gruppe ist weiter vorsichtig optimistisch.

Mit fast acht Prozent im Plus zeigte sich 2012 auch Lloyd umsatzstark. Knapp zwei Millionen Paar Schuhe gingen in den Handel, was einen Umsatz von rund 124 Millionen Euro ergab. Die Zahl der produzierten Schuhe stieg dabei um ca. zehn Prozent. Im Jahr des 125-jährigen Jubiläums der Marke rechnet das Unternehmen auch für 2013 mit einem kleinen gesunden Zuwachs.

Nicht zuletzt durch aggressive Werbung konnte auch der Online-Händler Zalando erneut ein Umsatzplus ausweisen. Der Umsatz wurde dabei mit rund 1,15 Milliarden Euro etwa verdoppelt. Dennoch ist Umsatz nicht Gewinn. Zalando weist für 2012 einen Verlust von ca. 92 Millionen Euro aus. Dieses Ergebnis ist nach Aussagen der Konzernführung dem starken Wachstumskurs geschuldet. Erfreulich ist das Ergebnis in Deutschland, Österreich und Schweiz. In der sogenannten DACH-Region erreicht Zalando erstmals schwarze Zahlen.
 

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