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| Tipps und Tricks gegen kalte Füsse |
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Viele Menschen leiden unter kalten Füßen und das nicht nur in den
eisigen Wintermonaten. Der Auslöser dafür ist in den meisten Fällen
eine schlechte Durchblutung. Es gibt viele Faktoren, die dafür
verantwortlich sind. So können Bewegungsmangel, falsches Schuhwerk, zu
dicke Socken, ungünstiges Sitzen, Nikotin, Alkohol, zuviel Kaffee und
auch eine unausgewogene Ernährung zu Durchblutungsstörungen und
letztendlich auch zu kalten Füßen führen. Wer ständig unbegründet unter
kalten Füßen leidet, sollte einen Arzt konsultieren, da dieses
„Dauerfrieren“ durchaus Symptom einer Erkrankung sein kann. Dabei sind kalte Füße und auch kalte Hände in einer kalten Umgebung
zunächst völlig normal. Sie sind nämlich ein Zeichen dafür, dass der
Schutzmechanismus des Körpers intakt ist. Dieser reduziert die
Durchblutung der Extremitäten (Arme und Beine), um die lebenswichtigen
Organe des „Körperkerns“ bei längerer Kälteeinwirkung weiter versorgen
zu können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Körper bei seiner
wichtigen Aufgabe zu entlasten und sogar knackig kalte Wintertage zu
einem reinen Vergnügen werden zu lassen. Um die Füße warm zu halten, bietet der Fachhandel weiche Einlegesohlen
aus echtem, gewaschenem Lammfell an, die für alle Schuharten geeignet
sind. Alu- Einlegesohlen setzen sich aus verschiedenen
Materialschichten zusammen, die gemeinsam für eine sehr gute
Wärmeisolierung sorgen. Interessant ist die Thermosohle mit
integriertem Heizelement, das ein Auskühlen des Fußes verhindert. Die
Nutzungsdauer liegt zwischen sieben bis zehn Stunden. Mit Wärme- Pads
können Zehen und Fußsohle separat gewärmt werden. Das Pad wird an den
Socken befestigt und aktiviert bereits nach wenigen Minuten seine volle
Heizleistung, die bis zu sechs Stunden anhält. Eine natürliche Alternative sind Wärmepantoffeln. Hierbei handelt es
sich um Körnerkissen in Form eines Schuhes. Diese Wärmepantoffeln
werden einfach für wenige Minuten in der Mikrowelle oder im Backofen
erwärmt. Sie speichern die Wärme und geben sie an den Fuß weiter. Wer
im Bett unter kalten Füßen leidet kann sich für Bett- oder Schlafsocken
aus wärmender, kuscheliger Angorawolle entscheiden. Nicht vergessen
werden darf die traditionelle Wärmeflasche, die sich als Wärmespender
auch heute noch im Bett bewährt. Warme Füße steigern das Wohlgefühl und die Behaglichkeit. Menschen, die
häufig unter kalten Füßen leiden, sind nachweislich anfälliger
gegenüber Erkältungskrankheiten. Deshalb ist es wichtig, mit
präventiven (vorbeugenden) Maßnahmen gegen kalte Füße vorzugehen. Sehr
hilfreich sind eine Abhärtung der Füße und eine Anregung der
Durchblutung durch kniehohe, kalte und heiße Wechselbäder. Dabei ist
wichtig, die Behandlung immer mit kaltem Wasser zu beenden. Bereits
unter der morgendlichen Dusche können Füße, Waden und Knie vom Fuß
aufwärts mit dem harten Duschstrahl abgebraust werden. Bürstenmassagen mit einem Massagehandschuh, einem Sisalschwamm,
Igelball oder Massageroller wirken anregend und blutzirkulierend. Auch
ein Fußpeeling, Massagen mit ätherischen Ölen und Zehengymnastik
fördern die Blutzirkulation. Eine schmackhafte und gesunde Variante ist
der Genuss einer Tasse heißen Ingwertees. Er fördert die Durchblutung,
erwärmt bis in die Zehenspitzen und schmeckt dazu einfach köstlich.
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