Die Füße
stecken meistens einen großen Teil des Tages in Schuhen. Diese
wiederum müssen ihrerseits aber auch die Füße und den ganzen
Körper tragen. Die Belastung für Material und Form ist nicht
unerheblich. Die richtige Pflege hilft dem Schuhwerk zwar optisch auf
die Sprünge. Ebenso wichtig ist aber, richtig mit den Schuhen
umzugehen. Neben regelmäßigem Putzen sowie Eincremen oder -sprühen
kann mit ein paar Kleinigkeiten viel erreicht werden.
Es
beginnt beim An- und Ausziehen. Wie oft zwängt man seinen Fuß in
einem noch leicht verschnürten Schuh, zieht mit dem Finger den Schuh
hinten nach oben, um den eigenen Hacken hineinzuquetschen. Das
belastet beides die Form des Schuhs, denn bei dieser Vorgehensweise
leiert das Material schneller aus. Besonders im hinteren Bereich des
Schuhs entstehen auf diese Weise schnell unansehnliche Stellen.
Öffnet man die Schnürsenkel oder den Verschluss des Schuhs dagegen
weit genug, kann der Fuß ohne Schwierigkeiten hineingleiten und das
Material wird geschont. Gleiches gilt selbstverständlich beim
Ausziehen! Bei sehr engen Schuhöffnungen hilft ein sogenannter Schuhanzieher.
Ein
Schuh benötigt auch mal eine Pause. Deshalb raten Experten sogar
dazu, täglich die Schuhe zu wechseln, damit das Material sich
erholen kann. Während der Lagerung können besonders für
Lederschuhe Schuhspanner genutzt werden, die das Material glatt
halten. Nur dürfen diese nicht zu weit sein, ansonsten überspannt
die Schuhstruktur. Diese kleinen Tricks helfen dabei, dass der Schuh
besser in Form bleibt, nicht so schnell abgenutzt aussieht und seinem
Träger größere Freude bereitet. Er lebt damit einfach länger.
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