Sabots - das sind doch diese etwas lasziv wirkenden Pantöffelchen...?
Ja und nein, denn eigentlich bezeichnet der französische Ausdruck Sabot
einen Holzschuh wie die bekannten Clogs oder Pantinen. Heutzutage
versteht man aber unter dem Begriff Sabot einen vorn geschlossenen, an
der Ferse offenen Schuh zum Hineinschlüpfen und es gibt Sabots für
Herren und Damen.

Die Formenvielfalt der Sabots ist bei den Damenschuhen natürlich viel
größer, das Angebot reicht von zierlichen, aus bestickter Atlasseide
gefertigten Hauspantoffeln, über Leder-Sabots mit niedrigem oder auch
höherem Absatz bis hin zu Sportschuhen mit offener Ferse, in die man
leicht hineinschlüpfen kann. Die Tatsache, dass man diesen Schuh so
leicht an- und auch wieder ausziehen kann, ist der Grund für seine
steigende Beliebtheit und Sabots eignen sich daher auch besonders gut
als Hausschuhe.
Im Sommer lässt es sich in Sabots lässig an der Strandpromenade
entlangschlendern, im Straßencafé kann man mit dem Schuh am
übergeschlagenen Bein locker wippen - und am Strand sind sie schnell
ausgezogen. Diese Schuhe eignen sich also perfekt für den Urlaub - die
sportlichen Varianten sind sehr bequem und als Freizeitschuh bei Damen
und Herren gleichermaßen beliebt.
Je höher der Absatz und je zierlicher die Sabots gefertigt sind, desto
vornehmer wirkt der Schuh und desto schwieriger lässt es sich darin
laufen. Elegante Damen-Sabots sind sicher nicht das geeignete Schuhwerk
für sportliche Höchstleistungen; die verführerische Wirkung dieser
Schuhe, durch die man sich immer ein wenig an die Pantöffelchen
französischer Rokokodamen erinnert fühlt, ist dafür unerreicht.